Veranstaltungsreihe

English version below
„>Queer< zwischen Theorie und Partymotto?“

ist ein ungewöhnlicher und sehr breit gewählter Titel für eine Veranstaltungsreihe. Veranstaltungsreihe und nicht nur Vortragsreihe.

Gemeinsam mit >Queeren<-Aktivist_innen, -Theoretiker_innen, -Gruppen und -Organisationen, -Künstler_innen, -Arbeiter_innen, -Student_innen…. versucht das Queer-Referat des AStA der ASH mit einer Veranstaltungsreihe diesem Thema zu begegnen.

Auf diesem BLOG könnt ihr euch über die einzelnen Veranstaltungen, den Planungsstand und die Idee informieren.

Die Idee einer Veranstaltungsreihe ist im Anschluss des IDAHO 2010 (International Day against Homo- and Transphobia) entstanden, der an der Alice Salomon Hochschule gestaltet und gefeiert wurde. Während des IDAHO fanden diverse Veranstaltungen zum Themenschwerpunkt >Queer< statt. Darüber hinaus wurde das Programm durch Infostände, Fotoausstellungen, Raum zur Begegnung und spannenden Diskussionen abgerundet. Aufbauend auf diesem Tag entstand der Wunsch nach einer Veranstaltungsreihe mit viel Raum für miteinander verflochtene Themen rund um das Thema >Queer<. Hierbei sollten die vielfältigen Deutungsweisen, Standpunkte und Zusammenhängen mit-, neben- und gegeneinander beleuchtet werden.

Worum soll es gehen?

Wie der Titel „>Queer< zwischen Theorie und Partymotto?“ aufzeigen soll, wollen wir uns mit dem breiten und vielschichtig ausgeprägtem Thema >Queer< auseinandersetzen. Sowohl Projekte, Vereine, Wissenschaftler_innen, Aktivist_innen als auch Interessierte sollen zu Wort und Tat kommen und ihre Erfahrungen, Sichtweisen und künstlerischen Ausdrucksweisen zu diesem Themenfeld einbringen können. Ziel der Veranstaltung ist die Vielfältigkeit und Ambivalenz des Themas ins Zentrum zu rücken, Vernetzungen der Beteiligten zu ermöglichen, Kritik an (re-)produzierenden Handlungsoptionen und Praktiken sowie an Instrumentalisierung durch sowohl Wissenschaft und akademische Disziplinierung als auch durch Werbung Partyindustrie zu üben; darüber hinaus auch deren Notwendigkeiten in der Akademie zu beleuchten. Theoriebildung, Kunst und Performance, Forschung, Aktivismus und Alltagsbewältigung auf diesem Gebiet sind für uns unmittelbar miteinander verknüpft und bedingen sich gegenseitig.

An wen richtet sich die Veranstaltungsreihe?

Die Veranstaltungsreihe soll sich an alle Personen richten, welche sich mit dem Thema >Queer< auseinander setzen und/oder dafür interessieren. Es soll eine Verbindung zwischen (intersektioneller) akademischer Disziplin, Aktivismus, Lebensform und Denkweise knüpfen. Wir betrachten eine theoretische wissenschaftliche Analyse und Herangehensweise für ebenso notwendig wie politischen Ungehorsam und die Gestaltung des individuellen Alltags.

Wir möchten möglichst viele Menschen mit den Angeboten erreichen. Deshalb soll die Veranstaltungsreihe nicht nur Raum für Vorträge, sondern auch für Filmvorführungen, Performance-Auftritte und dergleichen bieten. Allein können und wollen wir dieses weitreichende Feld nicht abdecken und somit der Gestaltung keine Grenzen setzen. Aus diesem Grund wenden wir uns an Euch/Sie/Dich und laden hiermit alle herzlich zur aktiven Mitgestaltung ein. Das kann beispielsweise durch eine aktive Teilnahme in Form eines Vortrages, einer Projektvorstellung, Dragshow oder auch durch Kritik und Konzeptionsarbeit und Übersetzung etc. sein.

Wer kann/möchte sich beteiligen?

Beteiligen kann sich jede Person, Gruppe und Organisation, die Lust und etwas Zeit hat. Wir möchten aber an dieser Stelle deutlich machen, dass wir die Veranstaltungsreihe als einen Emanzipationsraum begreifen und deshalb Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Nationalismus, Islamophobie, Homo-und Transphobie – NICHT DULDEN, GESCHWEIGE DENN TOLERIEREN ODER AKZEPTIEREN!
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Event-Series

„>Queer< between theory and party-theme?“

is an uncommon and very broad conceptualised title for an event-series. Event-Series and not only series of lectures.
Together with ´queer´-activists, -theorists, -groups and -organisations, -artists, -workers, -students….the „queer-departement“ of the students‘ union executive committee* of the Alice Salomon University (ASH) tries to meet this subject with a series of events.

This BLOG informs you about the single events, planning state and the idea in general.

The idea for this event formed after the IDAHO 2010 (International Day against Homo- and Transphobia), that was held and celebrated at the ASH. There were different activities around the topic >queer<. The multifaceted interpretations, standpoints and contexts should be highlighted with- , next to-, and against each other.

What is it all about?

As hinted in the title „>Queerqueerqueer< in academia. Theorizing, art, performance, research, activism and every-day life coping are here directly linked and mutually dependent.

Who´s adressed?
The event series is adressed to all people who are dealing with or/and are interested in >queer<. It is to be a connection between (intesecting) academics, activism, way of life and/or thinking. We consider a therotical scientific analysis as equally important as civil disobedience and living your everyday life.
We want to reach as many people as possible. That´s why the series should not only offer a room for lectures but also movie screenings, performance-shows and other inputs. We cannot and don´t want to cover the whole spectrum – and don´t want to limit the ideas. That´s why we adress you and invite you to create the event with us – by participating, lecturing, introducing your project, a dragshow as well as critique, conceptualizing, translating, etc.

Who can participate?
Every person, group or organisation that is motivated and has a little bit of time is invited to participate. We want to explicitely point out that we consider the event-series as emancipatory space and do not tolerate, accept or put up with racism, sexism, antisemitism, nationalism, islamophobia, homo- or transphobia.

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